5 entscheidende Fragen für den Umstieg von Präsenz- auf digitales Sprachtraining

5 wichtige Fragen für den Umstieg von Präsenz- auf digitales Sprachtraining

Als direkte Folge der weltweiten Pandemie wird in der privaten wie auch in der betrieblichen Weiterbildung fast ganz auf Präsenztrainings verzichtet. Viele Unternehmen mussten sich von einem Tag auf den anderen umstellen und die Transformation hin zum digitalen Lernen in Angriff nehmen. Aber auch mit Blick auf die Zeit nach der Pandemie lohnt es sich, in neue Technologien und digitale Lernplattformen zu investieren.

Wir haben uns in einem Webinar bereits mit diesem Thema befasst. Falls Sie unsere Masterclass über den Umstieg von Präsenztrainings zu digitalem Lernen verpasst haben, können Sie hier die Aufzeichnung ansehen: Webinar – Der erfolgreiche Wechsel von Präsenztraining zu digitalem Lernen.

Warum ein Umstieg von Präsenztraining zu digitalem Lernen sinnvoll ist

Digitales Lernen hat viele Vorteile, die seit einiger Zeit zu einer hohen Nachfrage führen. Bereits vor zwei Jahren befassten sich Marktanalysten wie Josh Bersin, die Fosway Group und andere mit den Lerngewohnheiten moderner Mitarbeitender. Sie fanden heraus, dass viele Leute stark überfordert und gleichzeitig gelangweilt, aber dennoch offen für neue Lernangebote waren. Die Menschen wollten damals und wollen heute immer noch personalisierte Lerninhalte, verlieren aber schnell die Geduld, wenn diese nicht sofort zur Verfügung stehen oder wenn die Benutzererfahrung bestenfalls mittelmäßig ist.

Eine besondere Rolle spielen Smartphones und Tablets. Die meisten Mitarbeitenden haben sie immer griffbereit und können damit schnell und unkompliziert auf ihre Lerninhalte zugreifen. Auch dann, wenn sie nur ein paar Minuten Zeit haben, sich mit Lernen zu beschäftigen.

Digitale Inhalte auf Abruf bei Bedarf zur Verfügung zu haben, ist heute noch wichtiger als vor der Pandemie. Das Leben ist noch herausfordernder und chaotischer geworden, weil sich privates und berufliches Leben durch die Arbeit im Homeoffice vermischen und es kaum noch Planungssicherheit gibt. Kinderbetreuung, Meetings und andere tägliche Aufgaben müssen sich irgendwie unter einen Hut bringen lassen.

Mit digitalen Lernplattformen haben Mitarbeitende die vollständige Kontrolle über ihre Lernsituation. Zeit- und ortsunabhängig lernen zu können, gibt ihnen die nötige Flexibilität, dies nach eigenem Ermessen zu tun.

Aktuell erfordern die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln noch große Räumlichkeiten für wenige Mitarbeiter. Diese Situation wird sich grundlegend ändern, denn schon jetzt sind sich alle Experten einig, dass viele Mitarbeiter weiterhin von zu Hause aus arbeiten werden. Damit sinkt der Platzbedarf der Unternehmen und das Potenzial steigt, Büroraum einzusparen und damit Kosten zu senken. Tatsächlich sind viele Unternehmen bereits dabei, ihre Räumlichkeiten zu überdenken und Teile der bestehenden Büros zu schließen.

Von Technologie bis Lerntransfer - was vor dem Umstieg auf digitale Sprachtrainings wichtig ist

Von Technologie bis Lerntransfer – was vor dem Umstieg auf digitale Sprachtrainings wichtig ist

Im Allgemeinen empfehlen wir Ihnen, sich die folgenden Fragen zu beantworten, bevor Sie sich vollständig von Ihren Präsenzkursen verabschieden und auf digitale Plattformen umsteigen.

1. Haben Sie die richtigen Technologien und Integrationsmöglichkeiten für das digitale Sprachtraining?

Wenn Sie zum digitalen Sprachtraining wechseln möchten, müssen Sie natürlich sicher sein, dass Ihre digitalen Tools alle einwandfrei funktionieren und, bei verschiedenen Software-Lösungen, perfekt zusammenspielen.

Die Integration dieser Software ist keine einfache Aufgabe. Sie sollten sich also sicher sein, was Sie sich davon erwarten und das die Integration Ihrer Technologien auch so funktioniert, wie Sie es sich letzten Endes vorstellen. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass Ihre Mitarbeitenden diese Software nicht nur täglich nutzen, sondern auch Zugang zu einer Vielzahl von hilfreichen Tools haben und so ein besseres Verständnis für die bereitgestellten Lerninhalte entwickeln.

Lassen Sie uns aber einen Schritt weiter gehen und über eine bestimmte Art der Tech-Integration sprechen – eine LMS-Integration.

2. Haben Sie das richtige LMS für das digitale Sprachtraining?

LMS ist die Abkürzung für „Learning Management System„. Ein LMS wird in den meisten Fällen als SaaS (Software-as-a-Service) angeboten und stellt wertvolle Online-Ressourcen für das Lernen, die Weiterbildung und die Projektzusammenarbeit bereit. Viele Unternehmen verfügen über ihr eigenes LMS, da sie sehr spezifische Lerninhalte für ihre Mitarbeitenden vorhalten, speziell auf die Unternehmensbedürfnisse zugeschnittene Registrierungs- und Zahlungsmodalitäten und Möglichkeiten, den Lernfortschritt der Nutzer zu verfolgen.

Grundsätzlich werden LMS heute in allen möglichen Bereichen des Bildungswesens eingesetzt, in ihrer Historie haben sie jedoch einen eindeutigen Schwerpunkt im Geschäftskundenbereich. Sie dienen nicht nur der Erstellung und Bereitstellung von Inhalten, sondern ermöglichen HR- und L&D-Managern auch die Bewertung der individuellen Leistung.

Bevor Sie rein digital arbeiten, vergewissern Sie sich, dass Sie über das passende LMS verfügen und sicher sein können, dass die Mitarbeitenden sich damit beschäftigen und es regelmäßig nutzen werden. Bei Speexx sagen wir gerne, dass ein LMS ohne Benutzer wie ein teures Bücherregal ist – nur eben ohne Bücher.

3. Können Sie das digitale Sprachtraining richtig messen?

Verfügen Sie über gute Möglichkeiten zur Bewertung, Messung, Berichterstattung und Analyse des Online-Lernens? Auch hier ist ein LMS äußerst nützlich. Es wird Ihnen helfen, den Fortschritt Ihrer neuen Online-Lernstrategie zu überwachen.

Wenn Sie in ein LMS investieren sollten Sie darauf achten, dass Ihnen das Tool erleichtert, digitales Lernen effektiv zu bewerten und zu dokumentieren.

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