Lernende Mitarbeiter: 3 Tipps für Ihren virtuellen Klassenraum

Blended Learning – Onlinetraining, bei dem Ihr Team Zeit, Ort und Geschwindigkeit der Trainingsprogramme selbst bestimmen kann – bietet sowohl Ihren Angestellten als auch der ganzen Firma viele Vorteile. Flexible virtuelle Klassenräume ermöglichen es Ihren Angestellten überall und zu jeder Zeit auf verschiedenen Geräten zu lernen. Die Möglichkeit, Lernangebote über verschiedene Zeitzonen hinweg anzubieten, macht solch standardisierte Lösungen gerade für global agierende Organisationen attraktiv.

Bei der Umsetzung von Onlinekursen gibt es jedoch Einiges zu beachten und selbst erfahrene Weiterbildungsmanager schrecken oft vor dieser Herausforderung zurück. Hier stellen wir Ihnen drei Strategien vor, die Ihnen dabei helfen können, Ihren virtuellen Klassenraum erfolgreich umzusetzen.

Was brauchen Ihre Angestellten wirklich?

Ein erfolgreiches Blended-Learning-Programm trägt immer den Bedürfnissen der Lernenden Rechnung. Wie wir aus den Erkenntnissen der Erwachsenenbildung wissen, lassen sich erwachsene Lerner leichter motivieren, wenn sie die Lerninhalte wirklich brauchen und im täglichen Leben anwenden können. Bevor Sie ein neues Programm einführen, sollten Sie sich daher die Zeit nehmen, die genauen Bedürfnisse und die zukünftige Ausrichtung Ihrer Firma genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wie die Speexx Exchange Studie von 2015 zeigt, schätzen 98% der Teilnehmer Kommunikation als ‘sehr wichtig’ oder ‘wichtig’ für ihr Unternehmen ein. Bevor man allerdings ein effektives Blended Learning Programm umsetzen kann, muss man zuerst die tatsächlichen Bedürfnisse und Anforderungen kennen. Nehmen Sie sich also die Zeit, dies herauszufinden. Befragen Sie Ihre Mitarbeiter, was sie lernen möchten, um in Ihrem Job effektiver agieren zu können. Damit erhöhen Sie auch die Motivation, später aktiv am Training teilzunehmen.

Legen Sie den Grundstein für aktive Mitarbeit

Um eine aktive Teilnahme im virtuellen Klassenraum sicherzustellen, ist es wichtig, dass alle Teilnehmer gut miteinander auskommen. Für ein solches gegenseitiges Verständnis können Sie den Grundstein gleich zu Kursbeginn legen:

Am Anfang der Session sollte sich der Trainer die Zeit nehmen, sich persönlich vorzustellen
Im Anschluss sollte sich auch jeder Mitarbeiter persönlich vorstellen
Die Lerner sollten etwas über sich erzählen und mitteilen, was sie sich vom Kurs erhoffen
Während des Kurses sollten Sie die Lerner auch danach befragen, welche Strategien diese anwenden, um auch im hektischen Arbeitsalltag Zeit zur Kursteilnahme zu haben. Das hilft auch den anderen Teilnehmern: Sich ohne Zeitdruck kennenzulernen und Ideen miteinander zu teilen baut ein freundschaftliches Verhältnis auf und schafft eine verbundene und engagierte Klassengemeinschaft, die auch über räumliche Distanzen hinweg gut funktioniert.

Machen Sie das Lernen interaktiv

Für den Entwurf eines Blended-Learning-Programms ist es wichtig, auch die Interaktion zwischen den Lernern zu fördern. Wir bei Speexx haben herausgefunden, dass bei einer Gruppengröße von höchstens acht Teilnehmern das optimale Niveau für Lernerfolg und Engagement zustande kommt.

Egal wie groß Ihre Gruppe ist – es ist immer wichtig, Unterrichtstechniken einzusetzen, die Interaktion fördern. Variieren Sie die Unterrichtsmethoden innerhalb der Gruppe, um einen guten Mix aus Trainer-Lerner- und Lerner-Lerner-Interaktion zu erreichen. Speexx bietet skalierbare Lösungen für verschiedene Gruppengrößen und der virtuelle Klassenraum bei Speexx ermöglicht es Lernenden, sich in Echtzeit mit Ihren Trainern und anderen Lernenden auszutauschen, wodurch das Lernerlebnis interessanter und intensiver wird.

Um bestmögliche Ergebnisse zu erreichen, sollten die Mitarbeiter an ihrem Training aktiv beteiligt sein. Es ist zum Beispiel schwierig, eine Sprache nur dadurch zu lernen, dass man seinem Trainer zuhört. Stattdessen sollten die Mitarbeiter paarweise oder in Kleingruppen üben können. Diese Art von lernerzentriertem Lernen verschiebt die Verantwortung für das Lernen vom Trainer zum Lerner selbst.

Da Weiterbildung allgemein immer globaler wird, ist auch Blended Learning mittlerweile etablierter Standard in internationalen agierenden Unternehmen. Im virtuellen Klassenzimmer kann jederzeit und überall gelernt werden. Lerngruppen können mit vergleichbaren Vorkenntnissen weltweit gebildet werden und fördern so schon während der Weiterbildung die innerbetriebliche Kommunikation. Ein gut gemachter virtueller Klassenraum ist Ihr erster Schritt in die digitale Personalentwicklung und in den meisten Fällen sogar deutlich effektiver als klassisches Präsenztraining.

Bild: goodluz / Shutterstock.com

Möchten Sie einen virtuellen Klassenraum einrichten? Wir helfen gern.

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Über den Autor:

Beate Gallist is Head of Product Management at Speexx. In this role, Beate coordinates the developer team and she is directly involved in designing and creating new learner tools and next generation features for all Speexx solutions.