Global vernetzte Unternehmen leben den Trend der Industrie 4.0

Die Anforderungen an moderne und technologiebasierte Unternehmen sind heute sehr hoch. Auch bei Speexx mussten wir uns dieser Herausforderung stellen: In allen Unternehmensbereichen sind wir auf Experten angewiesen, die zentral an einem Standort nicht zu finden sind. Unser Sales-Team und Projekt-Management arbeiten in allen Ländern lokal sehr eng mit Kontaktpersonen in Unternehmen zusammen – ein muttersprachliches Verständnis für lokale Sprache und Kultur ist dafür unerlässlich. Gleichzeitig brauchen wir hoch qualifizierte IT-Experten, um unsere cloud-basierte Lösung weiterentwickeln zu können. Dazu kommen Bereiche wie Marketing, HR etc., die ihre Aufgaben sehr international interpretieren und ausführen müssen. Kein lokaler Arbeitsmarkt der Welt, kann diese Breite an Mitarbeiten liefern.

Lokal arbeiten, global denken

Speexx ist ein vergleichsweise kleines Unternehmen mit knapp 150 Mitarbeitern. Diese sind allerdings weltweit über neun Büros auf allen fünf Kontinenten verteilt. Unser Trainer-Netzwerk ist sogar noch komplexer: Unsere 1.500 Trainer sitzen in Ländern auf dem gesamten Globus – von Metropolen bis in kleine Vororte. Nur so können wir unsere Kurse unabhängig von Zeitzonen und Uhrzeiten zu jeder Uhrzeit anbieten. Einer unserer Englisch-Trainer ist beispielsweise auf den Philippinen muttersprachlich aufgewachsen, lebt und arbeitet heute aber in einem kleinen Nest namens Costa Rica in Kolumbien – eigentlich völliger Wahnsinn, aber grade dieses multikulturelle und weltweit verteilte Trainer-Netzwerk ist etwas, worauf wir bei Speexx sehr stolz sind. Es garantiert die hohe Qualität unserer Lösungen. Auch für unsere festangestellten Mitarbeiter können wir neues Personal auf Arbeitsmärken auf der ganzen Welt suchen. Ein Mitarbeiter unserer IT-Entwicklung ist in Deutschland geboren, hat hier studiert und arbeitet heute in unserem Büro in Madrid. Andere sind in England, den USA oder osteuropäischen Ländern aufgewachsen und arbeiten heute bei uns in München.

Die Vorteile liegen auf der Hand

Einmal etabliert, bietet dieses System natürlich auch für Mitarbeiter viele Vorteile: Die Aufgaben sind unabhängig von Standorten verteilt, so können wir bei Bedarf oder auch einfach nur bei Interesse eine Zeit lang an einem anderen Standort arbeiten. Gleichzeitig hat man ganz automatisch viel Kontakt zu sehr verschiedenen Persönlichkeiten und Kulturen und schult die eigenen Fremdsprachenkenntnisse. Man lernt sich in informeller Umgebung kennen und baut Berührungsängste ab. China, Pavia oder die USA: International arbeiten heißt seinen eigenen Horizont zu erweitern und die eigene Arbeit immer wieder an die Anforderungen anderer Märkte anzupassen – jeden Tag.

Global vernetzte Unternehmen – Unterschiede bei der täglichen Arbeit

Doch der Aufwand ist natürlich hoch. Sprachliche und kulturelle Barrieren müssen durchbrochen werden, verschiedene Zeitzonen und Feiertage machen direkte Kommunikation manchmal schwierig. Moderne Tools können helfen: Über Firmen-Wikis und Tools wie Yammer ermöglichen einerseits Kommunikation unabhängig von der Uhrzeit und gleichzeitig wird das gesammte Firmen-Know-How zentral und für alle abrufbar gesammelt. Es ist häufig nicht mehr notwendig, Verantwortliche direkt anzusprechen, da sich jeder notwendige Informationen direkt und proaktiv ziehen kann. Die Einführung solcher Tools ist natürlich aufwändig, setzt technische affine Mitarbeiter voraus und einen langen Atem bei der Umstellung – doch der Erfolg ist der gerechte Lohn und wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, bleibt möglichst viel Know How im Unternehmen. Doch auch andere Systeme für HR, interne Weiterbildung, Webseiten oder Eventorganisation müssen grundsätzlich online und global ausgerollt werden, damit alle Mitarbeiter Zugang haben und die Vorteile nutzen können.

Doch egal wie viele Methoden und Prozesse zur Online-Kommunikation man etabliert, persönlicher Kontakt ist nicht zu ersetzen und so ist es wenig überraschend, dass grade leitendes Management viel Zeit im Flieger verbringen muss, um funktionierende Strukturen an allen Standorten zu etablieren. Doch auch das trägt dazu bei das internationale Grenzen weiter aufweichen, wir durch viele neue Eindrücke und Erfahrungen lernen und das unsere Lösungen unabhängig von Sprache, Herkunft oder kulturellem Hintergrund zum Erfolg führen.

Über den Autor:

Beate Gallist is Head of Product Management at Speexx. In this role, Beate coordinates the developer team and she is directly involved in designing and creating new learner tools and next generation features for all Speexx solutions.