Wie man es richtig macht: Sprachentraining für Unternehmen in der digitalen Welt

Globalisierung und digitale Transformation verändern die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten. Immer mehr Unternehmen müssen mehr Energie und Zeit in das Qualifizieren ihrer Mitarbeiter stecken, um Schritt zu halten. Es reicht einfach nicht aus, wenn Teams nur eine Sprache sprechen oder sich nur auf ein Gebiet spezialisieren. Wenn sich ein Unternehmen darauf beschränkt nur eine Sprache zu sprechen, verpasst es Möglichkeiten, neue Partnerschaften aufzubauen und neue Kunden zu gewinnen. Viele Unternehmen befinden sich in verschiedenen Phasen ihrer digitalen Transformation und haben Fragen zu Best Practices, wenn es um Sprachunterricht in Unternehmen in der digitalen Welt geht.

Mehrsprachigkeit hat sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeiter viele Vorteile. Sie verbessert die Zusammenarbeit zwischen Teams, insbesondere zwischen Teams in verschiedenen Ländern, fördert Soft Skills wie Empathie die für gesunde Mitarbeiterbeziehungen notwendig sind, fördert Toleranz und Respekt und verbessert die Anpassungsfähigkeit an neue Arbeitskulturen. Hier sind einige Best Practice-Tipps für ein erfolgreiches Sprachentraining im Unternehmen.

Bewerten und weiterentwickeln

1. Bewerten und weiterentwickeln

Sprachkenntnisse und Qualifikationslücken Ihrer Mitarbeiter zu bewerten ist der erste Schritt, bevor Sie fundierte Entscheidungen darüber treffen können, wo und wie Sie mit Sprachunterricht und Soft Skills Training weitermachen können. Die „Qualifikationslücke“ ist ebenfalls einer der drei wichtigsten Faktoren, die im Bericht Future of Skills von LinkedIn identifiziert wurden. Sie sollten nicht nur regelmäßig Mitarbeiter bewerten, um Qualifikationslücken zu finden, sondern auch den Erfolg der Lernprogramme Ihres Unternehmens überprüfen. Das Wissen hilft Ihnen, bessere Entscheidungen zu treffen und erreichbare Ziele zu setzen.

2. Ziele abstimmen und Lernerfolge messen

Lassen Sie sich nicht beim Zahlenspiel erwischen. Viele Personal- und Weiterbildungsexperten messen Lernerfolg immer noch an der Anzahl der Stunden, die ein Mitarbeiter für das Lernen aufwendet oder an der Anzahl der Kursteilnehmer. Das Problem bei dieser Art der Bewertung ist, dass sie nicht den übergeordneten Unternehmenszielen entsprechen. Bevor Sie in Trainings investieren, beschreiben Sie die Bedürfnisse und Ziele sowohl Ihres Unternehmens als auch Ihrer Mitarbeiter und konzipieren Sie Ihr Trainingsprogramm entsprechend.

Einheitstraining für alle funktioniert nicht

3. Einheitstraining für alle funktioniert nicht

Wenn es um das Lernen einer neuen Sprache geht, ist die Personalisierung der Schlüssel für schnelle Erfolge. Die Teilnehmer sollten Zugang zu kleinen Lern-Nuggets, einer Ressourcenbibliothek und einem Kompetenzzentrum mit aktuellen Medien wie Videos und Artikeln haben, die sowohl branchenrelevante als auch persönliche Themen behandeln. Ingenieure, Verkäufer und Ärzte haben alle unterschiedliche Arbeitsszenarien und sollten in der Lage sein, sich über relevante Themen in ihrem Bereich zu informieren und das Sprechen mit speziellen Begriffen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit zu üben.

Dank KI sind die Trainingsmaßnahmen heute persönlicher denn je. Inhalte können priorisiert, kuratiert und im Bedarfsfall für den einzelnen Lernenden bereitgestellt werden. Bei Speexx verwenden wir einen kollaborativen Filterempfehlungsalgorithmus, um wöchentlich personalisierte Inhalte von Interesse an unsere User zu geben. Abgesehen von der Notwendigkeit, die Inhalte so zu personalisieren, dass sie für MitarbeiterInnen in verschiedenen Branchen geeignet sind, muss man ebenfalls diverse Lernmethoden analysieren und anbieten. Denken Sie daran, dass die Menschen ihren Morgenkaffee unterschiedlich bevorzugen, so wie sie unterschiedliche Lernpräferenzen haben.

Go mobile

4. Go mobile

Mobiles Lernen bietet die dringend benötigte Flexibilität für das moderne Lernen und im Zeitalter der digitalen Transformation kann man es sich einfach nicht leisten, mobile Lernangebote zu vernachlässigen. Laut einer Umfrage unter über 700 HR-Profis gaben 21% an, dass BYOD (Bring Your Own Device) in ihren Unternehmen nicht erlaubt ist und somit die Durchführung effektiver mobiler Trainingsmaßnahmen verhindert. Um Lernen im Alltag zu ermöglichen, ist das Lernen unterwegs über eine mobile App notwendig, um eine maximale Flexibilität zwischen Arbeit, Privatleben und Weiterbildungzu erreichen. Während eines Zwischenstopps oder der täglichen Fahrt zur Arbeit können die Mitarbeiter ihre Zeit optimal nutzen und ihren Wortschatz auch unterwegs verbessern. Es ist die perfekte Antwort für On-Demand- und Point-of- Need Learning.

5. Mehr als eine Lernmethode

Einige User der Speexx-Lösungen bevorzugen es, mit ihrem Sprachcoach das Telefon zu sprechen, während andere lieber mit Kollegen oder anderen Branchenexperten aus der ganzen Welt über virtuelle Klassenzimmer oder Webinare lernen möchten. Jüngere Generationen bevorzugen vielleicht einen eher spielerischen Ansatz und bevorzugen das Lernen unterwegs über eine mobile App. Macro- und Microlearning sind auch bewährte Methoden, um modernen Lernenden interessante und ansprechende Lernerfahrungen zu bieten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte nicht nur auf die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter an verschiedenen Standorten, Teams und Branchen zugeschnitten sind, sondern auch für verschiedene Arten des Lernens geeignet sind.